NGOs müssen transparent sein.

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    Einige Beispiele, wer an dem Milliarden-Geschäft mit den Flüchtlingen profitiert. Die ungezählten Milliarden machen die Lobby „Pro-ungezügelte-Einwanderung“ unvorstellbar mächtig. Ein ganz kleiner Auszug, die nachfolgenden Angaben sind dem SPIEGEL entnommen, Den Link dazu am Ende des Artikels.
    • Der größte private Betreiber von Flüchtlingsunterkünften in Deutschland ist European Homecare aus Essen. Das Unternehmen ist für knapp hundert Einrichtungen zuständig, in denen 15.000 Asylbewerber untergebracht sind. Bereits von 2012 auf 2013 legte der Umsatz des Unternehmens um 72 Prozent auf rund 16,7 Millionen Euro zu, der Gewinn wuchs von 585.000 auf mehr als 1,4 Millionen Euro.
      Für 2014 gibt es noch keine Zahlen, Unternehmenssprecher Klaus Kocks zufolge haben sich die Zahlen im vorigen Jahr aber erneut verdoppelt. Berichte, wonach das Unternehmen unter anderem massiv an Personalkosten spart, um die Zahlen zu erreichen, weist der Sprecher zurück.

    • Schneller als Neubauten entstehen Container-Dörfer, entsprechend steigt die Nachfrage. Die Firma Algeco in Kehl etwa wirbt mit dem Rundum-Service: „Einfach wohlfühlen“ ist ihre Devise, da sind dann Innenausbau, Heizung, Klimatisierung, Sicherheitstechnik, Mobilar, Montage und der Spielplatz draußen schon inklusive.
      Durchschnittlich 8000 Euro kostet ein Standard-Container, der drei mal sechs Meter misst. Die Firmen kommen der Nachfrage kaum noch hinterher, sagt Günter Jösch vom Bundesverband Bausysteme. Die Lieferzeiten liegen bei rund einem halben Jahr, jede Woche würden in Deutschland etwa tausend Exemplare gefertigt. Aufträge aus dem öffentlichen Bereich zum Kauf oder Anmieten machen Jösch zufolge etwa 30 Prozent des Umsatzes in der Branche aus - vor einem Jahr seien es noch etwa 15 Prozent gewesen.

    • Einige Hoteliers und Hostelbetreiber verdienen durch den Flüchtlingsandrang, seitdem die regulären Unterkünfte an manchen Orten an die Grenzen ihrer Kapazität stoßen. Hoteliers, deren Häuser bislang nicht ausgebucht waren, können nun auf dauerhaft vermietete Betten hoffen. Die Kosten übernimmt der Staat, die Preise handeln die Behörden mit jedem Betreiber aus.
      In Berlin zum Beispiel bezieht die Landesregierung seit April Hostels zur Unterbringung der Asylbewerber verstärkt mit ein. Nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LaGeSo) sind so derzeit 1500 Flüchtlinge untergebracht. Kostenpunkt: bis zu 50 Euro pro Kopf pro Tag.

    • Asylbewerber dürfen sich mit entsprechender Erlaubnis nach mindestens drei Monaten in einer Flüchtlingsunterkunft um eine eigene Bleibe bemühen. Die Kosten für die Mietwohnung übernehmen die Ämter. Die Unterkunft darf allerdings maximal so teuer sein, wie es die Hartz-IV-Mietobergrenzen der Kommunen erlauben. In Nordrhein-Westfalen liegt diese Grenze beispielsweise für eine dreiköpfige Familie bei etwa 640 Euro.

    • Trotz des Skandals um misshandelte Flüchtlinge in einer nordrhein-westfälischen Unterkunft läuft es für die Sicherheitsbranche momentan gut. Mehr als 5000 Sicherheitskräfte sind momentan an Flüchtlingsunterkünften im Einsatz, vor wenigen Wochen waren es noch 4000. Am Gesamtumsatz der Branche macht dieses Geschäft allerdings einen sehr bescheidenen Anteil aus: Die insgesamt rund 185.000 Beschäftigten erwirtschaften einen Jahresumsatz von etwa 5,2 Milliarden Euro.

    • Die Integration der Flüchtlinge in Deutschland habe größte Priorität, hat Angela Merkel im Bundestag gesagt. Tatsächlich haben Flüchtlinge, deren Aufenthaltsstatus in Deutschland noch nicht geklärt ist, kein Anrecht auf Integrationskurse. Trotzdem verzeichnen die Bildungseinrichtungen jetzt schon einen deutlichen Anstieg der Nachfrage, sagt Christel Griepenburg vom Internationalen Bund (IB). Sie rechnet noch mit einem viel höheren Zuwachs, wenn die Politik ihr Vorhaben umsetzt und Kurse für Flüchtlinge mit Bleiberechtsperspektive zulässt.
    Angaben aus SPIEGEL „Profiteure der Krise"