NGOs müssen transparent sein.

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    Ungeachtet der Tatsache, dass das sowjetische Weltreich gerade mal zehn Jahre zuvor an seiner Planwirtschaft erstickte und sich jedermann beim Besuch der verblichenen DDR davon überzeugen konnte, wie Planwirtschaft ein Land ruinieren kann, wurde im Jahr 2000 von der rotgrünen deutschen Bundesregierung das planwirtschaftliche EEG (Erneuerbares Energiengesetz) etabliert.

    Hatte Deutschland zuvor ein gerade noch funktionierendes System zur Energieversorgung, wurde das nun Stück für Stück demontiert. Merkels Energiewende nach Fukushima setzte dem die Krone auf. Das erste Opfer war der Energiekonzern EON. Doch das ist nicht das einzige Opfer der durch faule Ideologien vernebelten Politik und ihrer willfährigen Bürokratur. Denn längst hat auch das Kesseltreiben gegen das Auto eingesetzt.

    Ende Januar brachte die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) unter dem Titel: „VW- Chef warnt: Eon ist Menetekel für (die) Autobranche“ Ausschnitte eines
    Berichts von VW- Chef Martin Winterkorn aus der aktuellen Hauszeitschrift für Führungskräfte. Danach sieht er in der Radikalkur des Konzerns EON ein mahnendes Beispiel für die Automobilbranche. Deutschlands ehemals größter Energiekonzern EON hatte Ende 2014 seine Aufspaltung angekündigt und so sein Ende als klassischer Versorger eingeläutet. „Das ist ein radikaler Umbau“ sagte Winterkorn über EON, „mit dramatischen Folgen für die Mitarbeiter, Standorte und Kunden. Es ist eine Notoperation am offenen Herzen, ohne Alternative und mit hohem Risiko.“

    Winterkorn weiß besser als jeder andere, dass die Lage der Automobilindustrie immer kritischer wird und sich dem Zustand von EON immer stärker nähert. Die in kurzen Abständen reduzierten Grenzwerte für den Ausstoß des unschuldigen CO2 droht den Verbrennungsmotor zu erdrosseln, zu dem es keine Alternative gibt. Soll der Flottendurchschnitt in der EU im Jahr 2020 noch 95 Gramm CO2 pro Kilometer betragen, werden im Jahr 2025 nur noch 70 g/km zulässig sein. Daß zugleich die Schadstoffgrenzwerte dramatisch gesenkt wurden, nicht selten zu Lasten von Verbrauch und CO2- Emission, findet nirgendwo Erwähnung.  

    Das ideologische Hirngespinst von der „Decarbonisierung“ – die eine Erde als nackten Felsbrocken ohne jedes Leben zur Folge hätte - und das erlogene „Zwei Grad Ziel“, das bei der vorgeblichen Erderwärmung eingehalten werden müsse, gar das dümmliche Gerede vom „Klimaschutz“ wagt kein Politiker anzutasten. Daß es ausschließlich der durch einen flüssigen Kraftstoff befeuerte Verbrennungsmotor war, der die individuelle Mobilität ermöglichte und zugleich den Volkswirtschaften Raum zur Expansion gab, der wesentlich den Wohlstand nicht nur in Europa begründete, ist offensichtlich längst vergessen. Was sind das nur für Menschen die glauben, uns die Daumenschrauben immer enger anziehen zu müssen, uns Vorschriften aufzwingen, die als Begründung nur eine hirnrissige Ideologie zur Grundlage haben? Erinnert sich niemand mehr daran, dass zwei solcher Ideologien – die sowjetische Planwirtschaft und Hitlers Rassenwahn – für Not und Elend sorgten sowie unzähligen Menschen das Leben kosteten?   

    • Christian Bartsch