NGOs müssen transparent sein.

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Everyone's Blog in Energiewende und Klimawandel

    In jeder Diskussion rund um die Kernenergie kommt irgendwann der Einwand nach der ungelösten Endlagerfrage. Nun handelt es sich bei Deutschlands Ausstieg aus seiner gesicherten Stromversorgung um ein politisches Unterfangen, und in der Politik geht es um Stimmenfang für die nächste Wahl, nur der beste Mundwerker gewinnt. Zum Verständnis der Dinge zur Kernenergie und Endlagerung braucht man Kenntnisse in Physik, Strahlenbiologie, politische Verführungskunst. Das „Problem" der Endlagerung ist kein reales Problem, es ist ein politisches „Problem" und wurde künstlich geschaffen. Der sachlich unkundige Bürger schließt durch das Wort „Problem" auf Gefahren, es entsteht Angst und Verwirrung, die von politischer Seite zu eigenen Zwecken genutzt wird.

    Das Versagen der westlichen Eliten

    Um das wirklich zu verstehen, was uns hier in Deutschland zu blühen scheint, sollte man einen Blick auf die Geschichte werfen. Seit Steinzeitmenschen im Bereich zwischen Palästina über den Persischen Golf bis zum Indus von der Jagd auf Ackerbau und Viehzucht umschwenkten, entstanden und vergingen hier Kulturen in so dichter Folge, dass die Archäologen noch auf Jahrhunderte hinaus Arbeit vor sich haben. Hier siedelten Babylonier wie Phönizier, Assyrer und Perser sowie zahllose weitere Zivilisationen und Reiche. Sie alle sind nach ihrem Aufblühen aber auch wieder vergangen, ihre prachtvollen Städte und Festungen längst zerfallen, oft liegen sie in etlichen Schichten übereinander. Nicht immer waren Kriege die Ursache, oft war es ein Niedergang „von innen“, weil ihre Eliten es nicht verstanden, mit dem Erbe der Väter richtig umzugehen. Keine menschliche Zivilisation ist per se ewig, man muss sie pflegen. Gerade in Europa kann man zurzeit live erleben, wie schnell sich ein Niedergang vollziehen kann, wenn die führenden gesellschaftlichen Schichten einer Kultur versagen.

    VW-Skandal und Klimalügen: Wie Ideologie die Naturwissenschaft korrumpiert
    Zurzeit echauffieren sich alle möglichen Moralapostel in Politik, Medien und den angeblich „regierungsunabhängigen" NGO's über den VW-Skandal mit getürkten Abgaswerten. Nach aktueller Nachrichtenlage dürfte kein Zweifel daran bestehen, dass hochrangige Technikverantwortliche innerhalb des Autokonzerns getrickst haben, um Abgaswerte vorzutäuschen, welche die Fahrzeuge im Normalbetrieb nicht erreichen konnten. Doch scheint sich über all der Empörung niemand die Frage zu stellen, warum es dazu gekommen ist und welche Beweggründe diese sicherlich weder dummen noch von Haus aus kriminell veranlagten Menschen dazu gebracht haben, sich auf solche Betrugsmanöver einzulassen.

    Die Verstrickungen und Interessenkollisionen des Naturschutzverbandes BUND haben eine lange Tradition

    Am 5.8.2015 veröffentlichte die ARD in der Sendung Plusminus erstmals einen Beitrag, der sich grundlegend mit den Verflechtungen des Naturschutzverbandes BUND mit der Windenergiebranche auseinandersetzt. Nicht ohne Grund lag ein Schwerpunkt der von Plusminus benannten Fallbeispiele in Rheinland-Pfalz. Ungeachtet der technisch, physikalisch und ökonomisch völlig ungelösten Grundsatzfragen der „Energiewende“ will das Land in absehbarer Zukunft 100 Prozent seiner Energie bilanziell mit Erneuerbaren decken. Der ARD-Beitrag führt zahlreiche Beispiele auf, nach denen der Umweltschutzverband BUND als „unabhängige Fachorganisation“ eng mit wirtschaftlichen Interessen der Windkraftindustrie verfilzt ist.

    Decarbonisierung: Ein tödlicher Cocktail aus Dummheit und ideologischer Verblendung

    Die G7 machen es, die USA machen es, und der Papst macht inzwischen auch mit: Die zivilisierte Welt macht sich auf, um das Klima vor dem Anstieg des CO2 zu retten, das uns mit Hitzewellen, Meeresanstieg und anderen Naturkatastrophen bedrohen soll. Um das zu erreichen, sollen wir innerhalb weniger Jahrzehnte nahezu vollständig auf die Verbrennung von Kohle, Gas und Öl verzichten. Energie soll dann weitestgehend nur noch aus „erneuerbaren" Quellen wie Sonne, Wind und Wasser kommen. Dies wird allerdings nicht ohne erhebliche Einschränkungen des gewohnten Lebensstandards möglich sein. Um das zu erkennen, genügt ein kurzer Blick in eine noch gar nicht allzu lange zurückliegende Vergangenheit.

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