NGOs müssen transparent sein.

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Everyone's Blog in Energiewende und Klimawandel

    Der Fluch der bösen Konzeptlosigkeit

    Im Stromnetz gibt es keine Energiereserven. Bei jedem Nulldurchgang der Spannung – dies erfolgt 100 Mal pro Sekunde – enthält es faktisch keinerlei elektrische Energie. Der gesamte Bedarf der nächsten Halbwelle muss erneut von den Generatoren in den Kraftwerken bereitgestellt werden. Und zwar in ganz exakt der Menge, die für genau diese Halbwelle benötigt wird. Würde das nicht mit höchster Präzision erfolgen, käme das Netz aus dem Takt – mit fatalen Folgen. Denn schon geringe Überschüsse oder Defizite in der Menge der bereitgestellten Energie bringen die exakte Synchronität der vielen Erzeuger aus dem Takt und gefährden das System als Ganzes. Dies gilt ausnahmslos für alle Störgrößen im Netz, auch für die ohne Rücksicht auf den aktuellen Bedarf hineingepressten Strommengen aus Wind- und Solarenergie. Kürzliche Alarmmeldungen der Netzbetreiber zeigen, dass hier inzwischen ein Kipppunkt in bedrohliche Nähe gerückt sein dürfte. 

    Strom und CO2: Im Treibsand der Illusionen

    Europa war eine schöne Idee. Zurzeit ist unsere Bundesregierung jedoch dabei, die geduldige Aufbauarbeit von mehr als sechs Jahrzehnten im Rekordtempo zu zerschlagen. Beispiele sind Euro-„Rettung“, Flüchtlingspolitik, Russlandpolitik oder eben auch die Energiepolitik. Hier dürften die Konsequenzen besonders spürbar werden, denn eine moderne Zivilisation ist nur möglich, wenn die sichere Versorgung mit preiswerter elektrischer Energie gewährleistet ist. Das ist heute eine gesamteuropäische Aufgabe, denn Kraftwerke und Leitungen sind längst über die Grenzen hinweg vernetzt. Getrieben von der fixen Idee, sie müsse zur Rettung des Klimas und des Planeten sowohl Kohle- als auch Kernkraft gleichzeitig ausmerzen, gefährdet die deutsche Regierung die Stromversorgung nicht nur im eigenen Lande, sondern auch in den Nachbarländern. Und scheitert kläglich, denn auch nach anderthalb Jahrzehnten und Kosten von mehr als einer halben Billion € [LIM1] ist man der „Klimarettung“ zumindest im Bereich der Stromerzeugung nicht im Geringsten nähergekommen.

    Ein Gespenst geht um auf dem Globus – doch diesmal nicht das Gespenst des Kommunismus, sondern das Gespenst des Endes der menschlichen Zivilisation durch eine angeblich selbst verschuldete Klimakatastrophe aufgrund der Verbrennung fossiler Rohstoffe. Schon vor dem Aufstieg der Kommunisten sahen nüchtern denkende Zeitgenossen voraus, dass deren Visionen wegen grotesker Verkennung wirtschaftlicher Gesetzmäßigkeiten und einer verzerrten Wahrnehmung der menschlichen Natur scheitern mussten. Genauso kann man auch heute schon feststellen, dass die Ignoranz der Propheten der Klimakatastrophe gegenüber grundlegenden Fakten der Klimaentwicklung zwangsläufig in einer Katastrophe münden wird. Stattdessen werden diese Realisten jedoch als „Leugner“ diffamiert und politisch, medial sowie beruflich diskriminiert und verfolgt.


    Derzeit befindet sich die Welt mal wieder im Klimarettungsfieber. Befeuert von der Angst vor dem „Klimawandel“ predigen die G7, die EU, der Papst, Merkel und Präsident Obama die nahezu vollständige Enthaltsamkeit von Kohle, Erdöl und Erdgas. Damit wollen sie die dem Globus angeblich drohende Überhitzung aufgrund zunehmender CO2-Gehalte in der Atmosphäre abwenden. Inzwischen haben auch die Medien und die bekannten NGO’s von Greenpeace über WWF bis Avaaz auf Kampfmodus geschaltet und überfluten die Menschheit mit Horrormeldungen über drohende Katastrophen. Ziel ist es, bis zur UNO-Klimakonferenz in Paris genügend medialen und politischen Druck aufzubauen, damit dort ein möglichst weltumspannender „Klimavertrag zur Dekarbonisierung der Gesellschaft“ beschlossen werde. Dabei zeigen die Fakten, dass dem Ganzen in Wirklichkeit ein Betrug geradezu gigantischen Ausmaßes zugrunde liegt.

     

    Zurzeit prügeln Politiker und Journalisten mit heiligem Eifer auf den VW-Konzern ein, weil dieser die Volksgesundheit durch seine Massnahmen zur Manipulation der Abgase gefährdet. Dass man damit zugleich einen der dicksten Äste absägt, auf denen der Wohlstand des Landes ruht, wird achselzuckend in Kauf genommen. Am lautesten vorneweg sind hierbei wieder die Grünen. Dabei sollten gerade sie eigentlich in Sack und Asche gehen, denn die von ihnen massiv befürwortete Verwendung von Holz als Heizmaterial ist zugleich eine der übelsten Quellen gesundheitlicher Gefährdungen in unserer Luft.

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