NGOs müssen transparent sein.

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    Energie aus Asien

    Deutschland schickt sich an, seine Energie-Infrastruktur so zu beschädigen, dass wir auf Jahrzehnte hinaus vom Ausland abhängig werden. Im nur scheinbar so fernen China wird dies aufmerksam verfolgt. Dort hat man inzwischen die sich ergebenden Chancen analysiert und denkt darüber nach, wie man diesen lukrativen Markt langfristig mit billigem Strom – vor allem aus Kohle- und Kernkraftwerken - versorgen könnte.

    Deutschland: Mit Vollgas in die Steinzeit

    Anscheinend will Deutschland seinen Hang, dubiosen Propheten bis ganz zum bitteren Ende hinterherzulaufen, wieder einmal unter Beweis stellen. Man bekommt zunehmend den Eindruck, dass die derzeitige Regierung dabei ist, der Nation auf nahezu allen wesentlichen Gebieten wie „Energiewende“, Euro, europäische Einheit, Flüchtlinge, Verwicklung in postkoloniale Kriege sowie beim Verhältnis zum wichtigen Nachbarland Russland den jeweils maximal möglichen Schaden zuzufügen. Jetzt macht sich eine als ziemlich resolut bekannte SPD-Ministerin daran, all diese Schäden noch zu toppen, weil ihr eine imaginäre „Klimarettung“ wichtiger ist als die industrielle Existenzgrundlage der Nation.

    Wenn der Wirt die Ökorechnung selbst nachprüft

    Begleitet von großem medialem TamTam konnte Elon Musk, Chef des E-Autoherstellers Tesla, soeben einen durchschlagenden Erfolg bei der Vermarktung seines neuen Modells 3 feiern. Es ist ihm gelungen, bei potenziellen Käufern einen regelrechten Hype auszulösen. Noch vor Präsentation des neuen Autos standen Kaufwillige stundenlang Schlange, um sich gegen Vorauszahlung von rund 1.000 $ eine möglichst frühzeitige Lieferung zu sichern. Bereits nach etwas mehr als einer Woche konnte Musk verkünden, er habe 350.000 Bestellungen (und damit rund 350 Mio. an Vorauszahlungen) erhalten. In Besitz nehmen können die Kunden ihren neuen Wagen übrigens erst ab ca. Ende 2017.

    Der grüne Alptraum scheint zu platzen

    Die gerade in den letzten Tagen von den deutschen Medien sowie „Kulturschaffenden“ wie Doris Dorrie wieder aufgewärmten Horrorgeschichten und geschickten Lügen im Zusammenhang mit dem Tsunami in Japan, der einen Gau in mehreren Kraftwerksblöcken verursachte, scheinen inzwischen nicht mehr so zu wirken wie früher. Für Mycle Schneider, den hochdekorierten Veteranen der Anti-Kernkraft-Fronde, könnten sich ebenso wie für zahlreiche andere Mitstreiter aus dem grünroten Lager bittere Zeiten abzeichnen. Während Deutschland unter Führung einer ebenso bekannten wie beliebten höheren Pfarrerstochter weiter eisern an der Vernichtung der eigenen industriellen Infrastruktur werkelt, scheinen manche Politiker in Brüssel inzwischen erkannt zu haben, dass der aktuelle Anti-Kernkraft-Kurs ins Desaster führt.

    Windenergie: Unreif für die Insel

    Am Montag, dem 23. November 2015 zeigte Arte zur besten Sendezeit um 19.30 einen mit wunderschönen Kameraeinstellungen auf der Kanareninsel El Hierro aufgenommenen Dokumentarfilm über das dort realisierte Projekt einer autarken „grünen“ Energieversorgung für die kleine Insel mit ihren etwa 7.000 Einwohnern unter dem reißerischen Titel „Inseln der Zukunft – Visionäre am Ende der Welt“. Im Begleittext des Arte TV-Guide ist zu lesen, dass es dort gelungen sei, eine komplett autarke ökologische Stromerzeugung zu installieren, die auch dem Erhalt des Naturparadieses für die Zukunft dienen könne [ARTE]. Auch zahlreiche andere Medien verfielen bei diesem Thema geradezu ins Schwärmen [PLAS, DEWE, NZZ] Ein nach anderthalb Betriebsjahren durchgeführter Faktencheck löst allerdings Ernüchterung aus.

    Das dort realisierte Projekt ist typisch für so viele Vorhaben, die von angeblich „grünbewegten“ Geschäftemachern mit reichlich zur Verfügung gestellten öffentlichen Geldern durchgezogen und von ihren Handlangern in den Medien über den grünen Klee gelobt werden. Es werden große Versprechungen gemacht, satte Förderungen eingestrichen und wunderschön anzusehende nagelneue Installationen in die Landschaft geklotzt. Der Film zeichnete die verschiedenen Stufen des Projektablaufs von der Konzeption über die einzelnen Realisierungsstufen nach und gab den Initiatoren reichlich Gelegenheit, sich und ihre Rolle bei dem Vorhaben effektvoll in Szene zu setzen.

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